XXIV. Projektkonzert – Hail! Bright Cecilia!

Ostersonntag, 31. März 2013, Thomaskirche zu Leipzig

Susanne Langner, Alt
Sebastian Krause, Countertenor
Falk Hoffmann, Tenor
Tobias Berndt und Philipp Goldmann, Bass
Kammerchor Josquin des Préz
Leipziger Barockorchester
Leitung: Ludwig Böhme

Josquin des Préz:
In illo tempore assumpsit Jesus
Cela sans plus
In exitu Israel de Egypto
Le villain
Ecce tu pulchra es
Qui belles amours
Regretz sans fin

Henry Purcell, Cäcilienode 1692

XXIV. Projektkonzert – Hail! Bright Cecilia!

Heilige CäciliaDie Heilige Cäcilia fungiert seit dem Mittelalter traditionell als Patronin der Kirchenmusik, auch wenn über ihr Leben Anfang des 3. Jahrhunderts und ihren Bezug zur Musik kaum etwas bekannt ist. Gleichwohl identifizierten sich viele Musiker mit dieser antiken Heiligen: Sie gründeten Cäcilienverbände, ließen sich Cäcilienbilder anfertigen und komponierten Cäcilienmessen. In London wurde die Tradition der Cäcilienfeiern 1683 unter der Ägide von Henry Purcell begründet und fortan jährlich durchgeführt. Höhepunkt der Feierlichkeiten war die Aufführung einer festlichen „Cäcilien-Ode“. Im Jahre 1692 schrieb Purcell seine vierte und letzte „Ode on St. Cecilia’s Day“, die sich durch eine besondere Feierlichkeit und Opulenz auszeichnet.

Der Kammerchor Josquin des Préz führte dieses selten gespielte Werk im Rahmen seines XXIV. Projektkonzerts auf. Kombiniert wurde die prächtige englische Barockmusik mit Werken von Josquin des Préz, vom dem drei geistliche Motetten und einige weltliche Chansons erklangen. Die Kombination Josquin - Purcell barg nicht nur reizvolle klangliche Kontraste, sondern führte zwei überragende Köpfe der europäischen Musikgeschichte zusammen; und das in der Hauskirche von Johann Sebastian Bach!

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Das Konzert wurde gefördert von der Bürgerstiftung Leipzig.

Zum Kammerchor Josquin des Prez