„Bahnbrechend wird es musiziert. Das hat Festivalniveau
und könnte über weite Strecken ungeschnitten auf CD gebannt werden.“
Leipziger Volkszeitung, 11/2009

XXII. Projektkonzert – auferstanden. Das Osterkonzert

Ostersonntag, 8. April 2012, 20.00 Uhr Thomaskirche zu Leipzig

Stefanie Fels – Sopran
Susanne Langner – Alt
Tobias Hunger – Tenor
Matthias Lutze – Bass
Kammerchor Josquin des Préz
Leipziger Barockorchester
Leitung: Ludwig Böhme

Josquin des Prez , Missa La sol fa re mi
Johann Sebastian Bach , Christ lag in Todesbanden BWV 4 für Soli, Chor und Orchester und Messe G-Dur BWV 236

XXII. Projektkonzert – auferstanden. Das Osterkonzert

Das inzwischen schon traditionelle Osterkonzert von Josquin – Das Projekt stellt zwei wunderschöne und selten zu hörende, sehr erbauliche Messkompositionen gegenüber. Die „Missa La sol fa re mi“ von Josquin des Préz wurde erstmals 1502 in einem Druck veröffentlicht. Josquin legt ihr als Thema eine einfache Melodie zugrunde, die immer wieder auftritt und in vielfältiger Art und Weise kunstvoll bearbeitet wird.

Johann Sebastian Bachs selten aufgeführte G-Dur-Messe zählt zu einer Reihe von vier sogenannten „lutherischen“ Messen, in denen jeweils nur zwei Teile des Ordinariums (Kyrie und Gloria) vertont sind. Diese 1738 entstandenen Werke komponierte Bach aber nicht neu, sondern überarbeitete bzw. „parodierte“ einzelne bereits bestehende Kantatensätze.

Die beiden ausgewählten Messvertonungen dieses Konzertes gelten als kompositorische Höhepunkte ihrer jeweiligen Epoche und stellen einmal mehr die „ferne Nähe“ zwischen dem päpstlichen Sänger Josquin und dem protestantischen Thomaskantor Bach unter Beweis. Als österliche Ergänzung steht außerdem Bachs frühe Kantate „Christ lag in Todesbanden“ (BWV 4) auf dem Programm.

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XXIII. Projektkonzert - Gloria XXL: 25 Jahre Kammerchor Josquin des Préz

Sa, 22. Dezember 2012, 20 Uhr, Thomaskirche zu Leipzig

Julia Kirchner – Sopran
Falk Hoffmann – Tenor
Calmus Ensemble
Kammerchor Josquin des Préz
Kammerphilharmonie Leipzig
Leitung – Ludwig Böhme

Josquin des Préz: Gloria de beata virgine, Vultum tuum deprecabuntur u. a.
Giacomo Puccini: Gloria aus: Messa di gloria für Soli, Chor und Orchester
Francis Poulenc: Gloria für Sopransolo, Chor und Orchester

Das Gloria preist und lobt Gott und zählt damit zu den wichtigsten Gebeten des Christentums. Als fest stehender Teil des Gottesdienstes wurde es von den Komponisten aller Epochen und Stile vertont. JOSQUIN – Das Projekt widmet das Geburtstagskonzert zum 25-jährigen Bestehen des Kammerchores Josquin des Préz diesem großartigen Lobgesang und präsentiert ihn in unterschiedlichsten Facetten: Das „Gloria de Beata Virgine“ von Josquin des Préz stammt aus dem 15. Jahrhundert und erstrahlt in der Schönheit der Renaissancemusik. 400 Jahre später komponierte Giacomo Puccini eine opulent besetzte Messe, die aufgrund des besonders feierlichen Glorias auch den Beinamen „Messa di Gloria“ erhielt. Eine der gewaltigsten geistlichen Kompositionen des 20. Jahrhunderts schließlich ist das Gloria des französischen Komponisten Francis Poulenc, das 1960 vollendet wurde. Mit der effektvollen Pracht des großen Sinfonieorchesters schuf Poulenc eine kontrastreiche, monumentale Komposition, von der er selbst sagte: „Trotz meiner 61 Jahre glaube ich, dass es ein recht junges Werk ist.“ Das Gloria beginnt mit „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden, den Menschen guten Willens“ aus der Weihnachtsgeschichte des Lukus-Evangeliums, dem Gesang der Engel – schöner kann die Weihnachtszeit nicht eingesungen werden.

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